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Unser Beckenboden


Unsere Vitalcenter-Therapeutinnen haben in den letzten Jahren alle die Ausbildung zur Beckenboden-Kursleiterin des „BeBo-Gesundheitstraining“ absolviert. So versuchen sie im Rahmen der dreiwöchigen Mutter-Kind-Kurmaßnahme die Beckenbodenbeschwerden der Patientinnen in dem vom behandelnden Arzt verordneten Beckenbodentraining durch spezielle Übungen zu verringern und die dazugehörige Theorie mit reichlich Spaß an „die Frau zu bringen“.

Hintergrundinformationen:
Eine falsche Haltung, schlechte Bewegungsgewohnheiten wie falsches Tragen von schweren Gegenständen, zu langes Sitzen mit rundem Rücken, Schwangerschaften und Geburten, Pressen, häufiges Husten, regelmäßiges Tragen von hohen Schuhen oder falsche Bauchmuskelübungen können auf Dauer unseren Beckenboden schwächen.
Fakt ist, dass jede 3. Frau eine Gebärmuttersenkung bekommt. Die gute Nachricht ist, dass 60% der Frauen es schafften können bei konsequentem Training den Senkungsgrad zu reduzieren.

Die häufigsten Beckenbodenbeschwerden:
Senkungen:
Ein Sammelbegriff in Fällen, in denen sich z. B. die Gebärmutter, die Scheidenwand, der Blasenhals, die Blase oder der Darm im Becken nach unten verlagert hat.
Bei Senkungen kann ein konsequentes Beckenbodentraining in Umkehrpositionen (Knie-/Ellbogenstand, Schulterbrücke) helfen.
Pessare sind oft eine hilfreiche Unterstützung.

Belastungsinkontinenz:
Bei einer Belastungsinkontinenz löst der erhöhte Bauchdruck (z.B. beim Nießen oder Trampolinspringen) einen Harnverlust aus.
Mit gezieltem, regelmäßigem Beckenbodentraining kann man eine Verbesserung erzielen.

Dranginkontinenz:
Bei der Dranginkontinenz verspürt man einen plötzlichen, sehr starken, manchmal sogar schmerzhaften Harndrang. Die Blase hat trotz starken Drangs eine geringe Blasenfüllung. Diese Inkontinenz ist mehr ein Problem der Blase. Durch gezieltes An- und Entspannen des Beckenbodens kann man aber die Blase beruhigen. Das spezielle Blasentraining lernen unsere Patienten natürlich auch bei uns in der Klinik Alpenhof.

Mischinkontinenz:
Bei der Mischinkontinenz handelt es sich um eine Mischung aus Belastungsinkontinenz und
Dranginkontinenz.

Bei allen Beckenbodenbeschwerden kann ein spezielles Training helfen. Trotzdem sollte die Patientin von einem Arzt abklären lassen, ob nicht eine andere Krankheit dahinter steckt.

 

Was man dagegen unternehmen kann oder eine kurze Beckenbodenübung:

„Ping Pong“
Setzen Sie sich bequemen auf einen Stuhl. Die Füße sind hüftbreit aufgestellt, die Fußsohlen berühren den Boden. Die Haltung ist aufrecht.
Stellen Sie sich vor, Ihr Beckenboden ist ein Trampolin, auf dem ein Ping-Pong-Ball liegt. Lassen Sie nun den Ping-Pong-Ball in den Bauchraum hochschießen, indem Sie Ihren Beckenboden schnell anspannen.
Der Ping-Pong-Ball fällt aber kurz darauf wieder auf den Beckenboden und wird erneut nach oben geschubst. Dies wiederholen Sie etwa 30 Mal.
Diese Übung kann man auch im Stehen oder auf der Matte machen. „Ping Pong“ lässt sich übrigens super in dem Alltag integrieren, etwa beim Autofahren an einer roten Ampel oder im Supermarkt an der Kasse.

Bei uns im Alpenhof bieten wir einen geschlossenen Beckenbodenkurs an. In diesem Kurs lernen unsere Patientinnen, ihren Beckenboden wahrzunehmen, zu mobilisieren, zu kräftigen und zu entspannen. Außerdem erfahren sie das nötige theoretische Hintergrundwissen.

Wir freuen uns, Euch dieses interessante Thema im Rahmen Eurer Kur näher zu bringen!